FAQ
Skriptum Seilbahntechnik von Prof. Dr.-Ing. W.A. Günthner, Lehrstuhl fml - TU München
Als besonderen Service für alle Seilbahnfans dürfen wir das Skriptum "Seilbahntechnik" von Prof. Dr.-Ing. W.A. Günthner, Leiter des Lehrstuhls fml an der TU München auf unserer Hompage anbieten. (Download starten durch anklicken des pdf Sympols)
Wir danken Herrn Prof. Dr. Günthner für seine freundliche Genehmigung. Weitere Informationen zu Prof. Dr. Günthner und zum Lehrstuhl fml an der TU - München: www.fml.mw.tum.de
Was kostet ein Meter Seilbahn?
Diese Frage ist so leider nicht zu beantworten. Ganz entscheidend sind die topographischen Verhältnisse vor Ort, die gewünschte Förderleistung, die Länge der Seilbahn und die daraus resultierende Systemwahl.
Welche Seilbahnsysteme gibt es und welche sind die Unterschiede?
Begeben Sie sich bitte zur Produktseite - dort finden Sie kurze Beschreibungen zu den einzelnen Systemen.
Wie kommen die schweren Seile auf die Seilbahn?
Dieser Vorgang beim Bau einer Seilbahn nennt sich Seilzug. Da man nicht direkt mit dem sehr schweren und dicken Seil beginnen kann, wird zuerst ein dünnes und leichtes Hilfsseil händisch, mit Seilwinden oder auch per Hubschrauber auf die Seilbahn gezogen. Dann wird ein dickeres Seil an das dünnere Seil gespleißt oder geknotet, und in weiterer Folge mittels Seilwinde nachgezogen. Dieser Vorgang wird mit immer größeren Seilen solange wiederholt bis das endgültige Seil mit dem richtigen Durchmesser auf den Rollenbatterien der Seilbahnstützen liegt.
Wie werden Seilbahnseile endlos gemacht?
Dieser Vorgang nennt sich in der Fachsprache Spleißen und wird bei sogenannten Litzenseilen angewendet. Litzenseile werden als Zugseile bzw. als Seile mit Trag- und Zugfunktion eingesetzt. Beim Spleißen wird das Seil welches aus mehreren Litzen besteht (eine Litze besteht wiederum aus mehreren Einzeldrähten) an den Enden aufgedreht. Danach werden die einzelnen Litzen der beiden Enden ineinander verflochten und fertig ist das Endlosseil. Die Verbindungsstelle nennt sich Spleiß und ist von einem Laien – wenn gut gemacht - kaum mehr auszumachen.

